Unser Major Peter Könes leitet zusammen mit Adjutant Marcel Maaaß und den Vorstandskollegen seit 2002 das Jägercorps. In den vergangenen Jahren konnte das Jägercorps weiter ausgebaut werden. Heute sind im Jägercorps 49 Züge mit rund 500 Jägern gemeldet.

Nachfolgend fassen wir die vergangenen Jahrzehnte zusammen. Die Zuggründungen und besondere Ereignisse werden beschrieben. Diese "Corpsgeschichte" wird weiter wachsen. Sobald wir weitere Infos gefunden haben, werden wir diese hier veröffentlichen. Wer noch weitere Informationen teilen möchte (Fotos oder Geschichten) kann diese per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

1940

Von 1940 bis 1948 fand wegen des zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit kein Schützenfest statt. In den Jahren 1949 bis 1951 konnte das Schützenwesen in Glehn wieder unter Auflagen aufgenommen werden. Auch gab es in den 40er Jahren wieder Zuggründungen.

JahrJägerzug 
1949 Waldeslust  
1949 Heideröschen  

1950

Im Jahre 1952 konnte wieder auf den Holzvogel geschossen werden. Dies war in den Kriegsjahren und in der Besatzungszeit nicht möglich. Auf der Wiese von Lappesen in der Bendstraße ging Willi I. Menten als Schützenkönig hervor. In Scherfhausen wurde darauf ein großer Ball veranstaltet.

Auch ist bekannt, dass einzelne Jägerfest seit 1957 ausgerichtet wurden.

JahrJägerzug 
1950 Blau Stens Leng  
1950 Edelweiss  
1950 Schütze Bumm  
1950 Waldhorn  
1953 Treu der Heimat  
1955 Waidmannsheil  
1958 Jung Immerlustig  

In den 50er Jahren wurden sieben Jägerzüge aufgenommen.

1960

Jägerfeste wurden regelmäßig bis 1963 ausgerichtet. Dann wurde es zunehmend schwieriger für das expandierende Corps. Die Glehner Festsäle waren entweder geschlossen oder umfunktioniert und die Errichtung eines großen Festzeltes scheiterte an den Kosten. Die Pause bei den Jägerfesten dauerte bis 1978.

Zur Spitze des Jägercorps gehörte Max Kallen bereits seit 1968. Damals als Adjutant unter Major Josef Herrman, übernahm er 1969 dessen Amt und führte bis 1987 als Jägermajor "seine Jäger".

JahrJägerzug 
1960 Brave Jonge  
1963 Glehner Jonge  
1965 Heiderose  
1966 Freiwild  
1967 Wilddieb  
1968 Lostige Jonge  
1969 Freischütz  

Sieben Jägerzüge wurden in das Corps aufgenommen.

1970

Seit 1971 findet auf Vorschlag des damaligen Jägermajors Max Kallen der sonntägliche Aufmarsch der Blumenhörner statt.

Beim Königsehrenabend 1978 wurde bekanntgegeben, dass im Herbst wieder ein Jägerball stattfinden sollte. Jägermajor Max Kallen hatte mit dem Vorstand eine akzeptable Lösung ausgearbeitet: In einem Zelt Samstagsabends Jägerball und am folgenden Sonntagmorgen die Abrechnungsversammlung des Schützenvereins. Dank der guten Beziehungen des Vorstands zum Zeltverleiher Hochhausen ließ sich diese Regelung auch finanziell verkraften.

Seitdem wird der Jägerball mit großem Erfolg Jahr für Jahr ausgerichtet, und bietet jedes Jahr eine neue Attraktion sowie eine große Tombola. Der Glehner Jägerball ist mittlerweile über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden.

JahrJägerzug 
1971 Schlicher Jonge  
1973 Auf der Pirsch  
1973 Schürzenjäger  
1974 Mer halde Pohl  
1975 57-59 Spätlese  
1975 Buscher Möpp  
1976 Die kleinen Strolche  
1976 Epsendorfer Jonge  
1977 Junge Füchse  
1977 Waldmeister  
1977 Wildschütz  
1978 Dat send se  

12 Züge wurden aufgenommen.

1980

Im Jahr 1987 fand die große Feier zum 100 jährigen Jubiläum statt. Zu diesem Anlass wurde vom Schützenvereine eine Chronik veröffentlicht. Ebenso die Jubiläumsfahne, diese vereint die einzelnen Corps des Vereins und trägt den Spruch "Glaube, Sitte, Heimat". Die Idee, aus der 1887 der Schützenverein hervorging.

Nach der 100 Jahr Feier des Glehner Schützenvereins trat M. Kallen die Nachfolge von Schützenoberst Eugen Körschgen an. Von 1988 bis 1999 ritt er als Schützenoberst an der Spitze des größten Regiments im Korschenbroicher Stadtgebiet.

JahrJägerzug 
1980 Frischlinge  
1981 Die Strolche  
1981 Junge Hirsche  
1983 Gamsböcke  
1984 Flotte Boschte  
1985 Enzian  
1985 Spätzünder  
1986 Glehner Pirschjänger  
1987 Die Stolzen Jägermeister  
1988 Staatze Boschte  

In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden zehn Züge in das Jägercorps aufgenommen.

1990

Die 90er Jahren wurden nicht zuletzt geprägt durch den Major Achim Delbeck, der das Jägercorps von 1988 bis 2001 führte. An seiner Seite standen 1988 Theo Schönges, von 1989 bis 2000 Hans-Peter Junkers und 2001 Peter Könes als Adjutanten.

JahrJägerzug 
1990 Et Eng vom Dörp  
1990 Stief Trupp  
1992 Saubuam  
1993 Echte Frönde  
1993 Treu zum Faß  
1995 Hau drop  
1995 Immerblau  
1996 Allzeit bereit  
1997 Treue Kameraden  
1997 Voll Dobee  
1998 Meisterjäger  
1998 Op-Ex  

Dem Corps schlossen sich 12 Jägerzüge an.

2000

Am 11.10.2000 startete die Webseite des Jägercorps. Im modernen Zeitalter angekommen kümmerte sich fortan Theo Kluth um den Gestaltung der Beiträge und stets aktuelle Terminhinweise. Die Webseite ist nun schon lange eine wichtige Informationsquelle für die Glehner Schützen geworden.

Auch im neuen Jahrtausend konnte die erfolgreiche Geschichte des Jägercorps weitergeführt werden. Seit 2002 reitet Peter Könes als Jägermajor zusammen mit seinem Adjutanten Peter Busch an der Spitze des Jägercorps.

Nach 52 aktiven Jahren, als Jäger im Glehner Schützenverein, haben wir am 15.03.2002 unseren langjährigen Jägerhauptmann Willi Breuer in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Willi war 13 Jahre Jägerhauptmann hat seit 1949 nicht einen Schützenfesttag verpasst.

Bis 2003 fand das Corpsschießen in der Gaststätte "Trauscheit" statt. 2004 ist das Schießen aus organisatorischen Gründen ausgefallen und wird seit 2005 in der Gaststätte "Alt Glehn" ausgerichtet.

JahrJägerzug 
2000 Millennium  
2003 Ärm Säck  
2004 Da simmer dabei  
2005 Dat löpp  
2005 Nur für de Freud  
2005 Randvoll  
2007 Metze Drop  
2009 Glehner Boschte  

Im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends konnte das Jägercorps einen Zuwachs von acht Zügen verbuchen.

2010

Schon befinden wir uns in der Gegenwart. Der Schützenverein feiert im Jahr 2012 sein 125 jähriges Jubiläum.

JahrJägerzug 
2010 Et Kütt  
2012 Maach Vüran  
2014 Ne jode Mischung  
2015 Jode Frönde  

Zum Jubiläum des Schützenvereins präsentiert das Jägercorps eine große Online-Chronik der Jägerzüge. Die insgesamt 50 Jägerzüge werden einzeln vorgestellt. Die Aktion beginnt genau 50 Tage vor dem Jubiläum und endet mit dem Kirmeseinklang.


Quellen:
Ahrweiler, Matthias: 100 Jahre Schützenverein Glehn, Vergangenheit und Gegenwart (1987). Herausgeber: Schützenverein Glehn.
Eigene Recherchen.

Jägertermine

Fr Okt 19, 2018 @19:00 -
Abrechnungsversammlung
Sa Okt 20, 2018 @19:00 -
Jägerball

Ablauf des Schützenfestes

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Hissfahne

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